Guide
Island Ringstraße Route
Eine praktische 10-14-Tage-Route für Islands Ringstraße mit Südküste, Jökulsárlón, Ostfjorden, Mývatn, Nordisland und Snæfellsnes.
Quick Facts
Quick Facts
- Beste Reisezeit
- Juni-September, Mai und Oktober mit Flexibilität
- Empfohlene Dauer
- 10-14 Tage
- Budget-Range
- Low: 130-210 EUR/Tag · Mid: 240-420 EUR/Tag · Comfort: 550+ EUR/Tag
- Mit Kindern
- Yes
Orientierung
Warum die Ringstraße Routen-Disziplin braucht
Islands Ringstraße wirkt einfach: Eine Hauptstraße führt einmal um die Insel. Die Reise selbst ist weniger einfach. Wetter, Distanzen, Straßenzustand und Unterkünfte prägen den Ablauf stärker, als die Karte vermuten lässt.
Der volle Loop lohnt sich, wenn jede Etappe genug Raum bekommt: Südküsten-Wasserfälle, Gletscherlagunen, Ostfjorde, Mývatn, Nordisland und entweder Snæfellsnes oder ein ruhigerer Rückweg.
Wenn du hetzt, wird Island schnell zur Windschutzscheiben-Reise. Mit Puffern wird die Route zu einem der stärksten Natur-Roadtrips in Europa.

Ich würde die volle Ringstraße nicht mit weniger als 10 Tagen fahren, außer es geht nur darum, den Loop abzuhaken. Die Südküste und Jökulsárlón brauchen Zeit, und Ostfjorde und Norden fühlen sich deutlich besser an, wenn sie nicht reine Transfertage sind. Meine Standardroute für die erste Reise ist gegen den Uhrzeigersinn: erst die dichte Südküste, danach werden Osten und Norden ruhiger.
Alex Travels · TravelHighlights.io
Highlights
Top-Highlights

Golden Circle zum Start
Ein sinnvoller erster Routentag nahe Reykjavik, am besten als strukturierter Auftakt und nicht als gehetztes Extra.

Südküste
Die dichteste Etappe des Loops: Wasserfälle, schwarze Strände, Vik und die ersten großen Gletscherlandschaften.

Jökulsárlón und Südosten
Ein echter Routenanker, der nicht als später Abendstopp nach einem riesigen Fahrtag enden sollte.

Ostfjorde
Eine ruhigere, kurvige Etappe, deren Wert in der Fahrt selbst, kleinen Fischerorten und langsamerem Rhythmus liegt.

Mývatn und Nordisland
Geothermie, Dettifoss, Goðafoss und Akureyri geben dem Loop nach dem gletscherreichen Süden echten Kontrast.

Snæfellsnes
Stark als Zusatz bei 10-14 Tagen, aber nicht als erzwungener Endspurt nach einem ohnehin zu engen Loop.
Route
Routenvorschlag
7 Tage, nicht den vollen Loop erzwingen
Die bessere kurze Island-Route statt einer gehetzten Ringstraße.
- 1Tag 1: Reykjavik oder Golden Circle.
- 2Tag 2: Südküsten-Wasserfälle bis Vik.
- 3Tag 3: Skaftafell, Jökulsárlón und Diamond Beach.
- 4Tag 4: Wetterpuffer oder langsame Rückfahrt über die Südküste.
- 5Tag 5-6: Snæfellsnes oder zusätzliche Südküstenzeit.
- 6Tag 7: Rückkehr nach Reykjavik oder Keflavik.
10 Tage, realistisches Minimum
Die kürzeste volle Ringstraßenroute, die im Sommer noch eine klare Form hat.
- 1Tag 1: Reykjavik, Vorräte und Golden Circle oder Selfoss.
- 2Tag 2: Seljalandsfoss, Skógafoss, Reynisfjara und Vik.
- 3Tag 3: Skaftafell, Jökulsárlón, Diamond Beach und Höfn.
- 4Tag 4: Vestrahorn, Ostfjorde und Egilsstaðir.
- 5Tag 5: Hengifoss oder Ostisland-Puffer, dann Richtung Mývatn.
- 6Tag 6: Dettifoss, Mývatn und Geothermie-Stopps.
- 7Tag 7: Goðafoss und Akureyri.
- 8Tag 8: Nordwestisland Richtung Borgarnes oder Snæfellsnes.
- 9Tag 9: Snæfellsnes oder entspannte Westküste.
- 10Tag 10: Rückkehr nach Reykjavik oder Keflavik.
14 Tage, ruhiger Ring Road
Die Version, die Island genug Wetter- und Fotoraum gibt.
- 1Tag 1-2: Reykjavik, Golden Circle und Vorräte ohne Hektik.
- 2Tag 3-4: Südküste mit sinnvoller Übernachtung bei Vik oder Kirkjubæjarklaustur.
- 3Tag 5: Skaftafell, Jökulsárlón und Höfn.
- 4Tag 6-7: Ostfjorde und Egilsstaðir mit langsamerem Fahrtag.
- 5Tag 8-9: Mývatn, Dettifoss, Goðafoss und Nordisland.
- 6Tag 10: Akureyri oder Tröllaskagi bei gutem Wetter.
- 7Tag 11-12: Snæfellsnes.
- 8Tag 13-14: Reykjavik, Blue Lagoon oder flexibler Rückgabepuffer.
Basen
Beste Basisorte
Am besten für
Reykjavik und Golden Circle
Start, Vorräte und strukturierter erster Tag
Vorteile
- Einfachste Mietwagen-, Essens- und Supermarktlogistik
- Gute erste Nacht nach Ankunft
- Golden Circle passt vor den eigentlichen Loop
Achten auf
- Nicht der Kern der Ringstraße
- Kann Zeit von wetterabhängigen Naturtagen nehmen
Am besten für
Südküste
Wasserfälle, schwarze Strände und viele Highlights dicht beieinander
Vorteile
- Direkt sehr belohnende Etappe
- Gute Basen bei Vik, Kirkjubæjarklaustur und Skaftafell
- Funktioniert auch bei kürzerer Island-Reise
Achten auf
- Im Sommer voll
- Leicht zu überladen
Am besten für
Südosten und Höfn
Jökulsárlón, Diamond Beach und Gletscherlandschaften
Vorteile
- Großer visueller Anker der Route
- Sinnvolle Übernachtung vor den Ostfjorden
- Stark für Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und Wetterpuffer
Achten auf
- Unterkünfte sind begrenzt und teuer
- Lange Distanzen, wenn schlecht mit Reykjavik oder Egilsstaðir kombiniert
Am besten für
Ostfjorde und Egilsstaðir
Kurvige Küstenstraßen und ruhigeres Island
Vorteile
- Langsamerer, weniger voller Rhythmus
- Starker Übergang zwischen Süden und Norden
- Egilsstaðir bietet wichtige Infrastruktur
Achten auf
- Viel Fahrzeit, wenn gehetzt
- Wetter und kurvige Straßen können anstrengend sein
Am besten für
Mývatn und Nordisland
Geothermie, Wasserfälle und Kontrast zur Südküste
Vorteile
- Ganz anderes Gefühl als die Südküste
- Gute Basis für Dettifoss, Goðafoss und Lavafelder
- Akureyri bringt Service und Stadtpause
Achten auf
- Mücken rund um Mývatn können saisonal nerven
- Lange Anfahrt aus Ostisland
Am besten für
Snæfellsnes und Westisland
Letztes Landschaftskapitel, wenn Zeit bleibt
Vorteile
- Viel Abwechslung auf kompakter Halbinsel
- Guter Abschluss vor Reykjavik
- Verhindert einen stumpfen Rückweg
Achten auf
- Sollte bei enger Ringstraße gestrichen werden
- Fügt Distanz und weitere Übernachtung hinzu
Planungshinweise
Diese Fehler vermeiden
Die volle Ringstraße in sieben Tage drücken
Im Sommer ist es möglich, aber viele Tage fühlen sich dann wie Transfer an. Mit einer Woche ist Südküste plus Snæfellsnes meistens besser.
Jede Nacht ohne Wetterpuffer fest buchen
Island belohnt Flexibilität. Sturm, Wind, Straßensperren und schlechte Sicht können den besten Plan schnell verändern.
Die Ostfjorde unterschätzen
Dieser Abschnitt ist nicht nur Verbindung. Die Straßen sind kurvig, die Aussicht dauerhaft stark und das Tempo oft langsamer als die Distanz vermuten lässt.
Jökulsárlón als schnellen Stopp behandeln
Gletscherlagune und Diamond Beach verdienen oft besseres Licht und mehr Zeit als eine späte Ankunft nach einem riesigen Fahrtag.
Straßen- und Sicherheitsupdates ignorieren
Prüfe Road.is und Safe Travel Iceland regelmäßig, besonders in Randzeiten, im Winter oder bei Sturmprognosen.
Antworten zur Reiseplanung
Häufige Fragen zur Island Ringstraße
Wie viele Tage braucht man für Islands Ringstraße?+
Zehn Tage sind im Sommer ein realistisches Minimum für den vollen Loop. Vierzehn Tage fühlen sich deutlich ruhiger an und lassen Platz für Wetter, Fotos, Snæfellsnes und weniger gehetzte Übernachtungen.
Kann man die Ringstraße in 7 Tagen fahren?+
Man kann, aber es ist gehetzt. Mit sieben Tagen sind Reykjavik, Golden Circle, Südküste, Jökulsárlón und eventuell Snæfellsnes für die meisten Reisenden besser als der volle Loop.
Im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn?+
Beides funktioniert. Für eine erste Sommerreise ist gegen den Uhrzeigersinn oft einfacher, weil Südküste und Gletscher-Highlights früh kommen und die Route danach ruhiger durch Osten und Norden läuft.
Braucht man 4WD für die Ringstraße?+
Für die klassische Ringstraße im Sommer nicht, weil Route 1 asphaltiert ist. 4WD ist sinnvoll für rauere Bedingungen, Winterreisen, Highlands-F-Roads oder bestimmte Abstecher, aber nicht Pflicht für den Standard-Loop bei guten Bedingungen.
Ist die Ringstraße im Winter gut?+
Winter kann schön sein, ist aber nicht die ruhigste Zeit für den vollen Loop. Kurze Tage, Sturm und Straßensperren machen für viele eine einfachere Südküste- oder Golden-Circle-Route realistischer.
Ist die Ringstraße gut mit Kindern?+
Ja, wenn die Fahrtage kurz genug bleiben und du Schwimmbäder, Snacks, kurze Spaziergänge und Wetterflexibilität einbaust. Vermeide, jeden Tag zum langen Transfer zu machen.
Wann sollte man Unterkünfte buchen?+
Für Juni bis September früh, besonders an Südküste, Jökulsárlón, Höfn und Mývatn. Flexible Stornierung kann sinnvoll sein, weil Wetter die Route beeinflusst.
Lohnt sich / Eher auslassen, wenn
Lohnt sich
Einer der stärksten Roadtrips Europas, wenn du genug Zeit für Wetter, lange Distanzen und ruhigere Etappen hast.
Eher auslassen, wenn
Bei weniger als 8-9 Tagen lieber Reykjavik, Golden Circle, Südküste und Jökulsárlón planen, statt den vollen Loop zu erzwingen.
Mit Kindern
Fahrtage realistisch halten, Schwimmbad- oder Kurzspaziergang-Pausen einplanen, Snacks mitnehmen und nicht jeden Tag zum Transfer machen.
Budget-Range
Budget Box
Low
130-210 EUR/Tag
Mid
240-420 EUR/Tag
Comfort
550+ EUR/Tag
Guide Details
Die Ringstraße ist auf der Karte einfach, in der Realität nicht
Route 1 lässt Island unkompliziert wirken: Eine Straße führt einmal um die Insel, also scheint die Reise fast automatisch. In der Realität sind Distanzen lang, Wetter wechselt schnell, und die stärksten Abschnitte brauchen oft mehr Zeit als die Karte vermuten lässt.
Der volle Loop funktioniert am besten mit einem klaren Rhythmus: Reykjavik und Golden Circle -> Südküste -> Jökulsárlón und Höfn -> Ostfjorde -> Mývatn und Nordisland -> Snæfellsnes oder Westisland -> Reykjavik.
Es geht nicht darum, jeden Stopp zu sammeln. Es geht darum, jeder Etappe genug Raum zu geben, damit sie anders wirkt.
Beste Routenrichtung

Für eine erste Sommerreise würde ich meistens gegen den Uhrzeigersinn fahren. Du bekommst die dichteste Etappe früh: Golden Circle, Südküste, Wasserfälle, schwarze Strände und Gletscherlandschaften. Danach verlangsamen Ostfjorde und Nordisland die Reise auf natürliche Weise.
Im Uhrzeigersinn funktioniert auch, besonders wenn Wetterprognosen den Norden zuerst begünstigen oder Unterkünfte dich in diese Richtung schieben. Die Richtung ist weniger wichtig als die Etappenlänge. Eine ruhige Route im Uhrzeigersinn ist besser als eine gehetzte Route gegen den Uhrzeigersinn.
Sieben Tage: nicht den vollen Loop erzwingen
Mit einer Woche solltest du die volle Ringstraße nicht erzwingen. Es ist möglich, aber die Reise wird zu viel Fahren für zu wenig Bleiben.
Eine bessere 7-Tage-Route ist Reykjavik, Golden Circle, Südküste, Jökulsárlón und entweder mehr Zeit an der Südküste oder Snæfellsnes. Du bekommst Wasserfälle, schwarze Strände, Gletscher und echtes Roadtrip-Gefühl, ohne jeden Tag zum Transfer zu machen.
Zehn Tage Ringstraße: realistisches Minimum

Zehn Tage funktionieren im Sommer für den vollen Loop, wenn die Route diszipliniert bleibt.
- Tag 1: Reykjavik, Vorräte und Golden Circle oder Selfoss.
- Tag 2: Seljalandsfoss, Skógafoss, Reynisfjara und Vik.
- Tag 3: Skaftafell, Jökulsárlón, Diamond Beach und Höfn.
- Tag 4: Vestrahorn, Ostfjorde und Egilsstaðir.
- Tag 5: Hengifoss oder Ostisland-Puffer, dann Richtung Mývatn.
- Tag 6: Dettifoss, Mývatn und Geothermie-Stopps.
- Tag 7: Goðafoss und Akureyri.
- Tag 8: Nordwestisland Richtung Borgarnes oder Snæfellsnes.
- Tag 9: Snæfellsnes oder entspannte Westküste.
- Tag 10: Rückkehr nach Reykjavik oder Keflavik.
Das bleibt ein echter Roadtrip mit viel Fahrzeit. Westfjorde, Highlands oder zu viele lange Abstecher gehören nicht in diese Version.
Vierzehn Tage: die ruhigere Version

Mit 14 Tagen fühlt sich die Ringstraße großzügiger an. Du kannst an der Südküste eine zweite Nacht einbauen, die Ostfjorde langsamer fahren, Mývatn einen vollen Tag geben und Snæfellsnes aufnehmen, ohne den letzten Abschnitt zu hetzen.
Diese Version verträgt Wetter besser. Wenn Wind eine Straße schließt, Nebel eine Aussicht verdeckt oder Regen eine Wanderung verändert, bricht nicht gleich die ganze Route.
Ostfjorde und Nordisland: die Mitte nicht durchfahren

Viele erste Routen behandeln die Ostfjorde als lange Verbindung zwischen Höfn und Mývatn. Das ist schade. Die Straßen sind kurvig, die Aussicht bleibt stark, und die Orte geben der Reise nach der vollen Südküste ein ruhigeres Gefühl.
Nordisland verändert die Textur dann noch einmal. Mývatn, Dettifoss, Goðafoss und Akureyri machen den Loop vollständig statt nur rund.
Wo du übernachtest
Eine praktische Route nutzt Übernachtungen rund um Reykjavik oder Selfoss, Vik oder Kirkjubæjarklaustur, Höfn, Egilsstaðir, Mývatn oder Akureyri und dann Borgarnes oder Snæfellsnes vor der Rückkehr.
Buche Südküste, Höfn und Mývatn im Sommer früh. Unterkunftslücken können die Route stärker formen, als man vorher denkt.
Fahren und Wetter
Prüfe Road.is und Safe Travel Iceland regelmäßig. Wind, Eis, Schnee, Starkregen und schlechte Sicht können die Route schnell verändern, besonders außerhalb des Hochsommers.
Fahre nicht off-road. Halte nicht für Fotos auf der Straße. Tanke in abgelegenen Abschnitten früher, als du müsstest. Habe Essen, Schichten und Geduld im Auto.
Die einfache Planungsregel
Mit 10 Tagen lohnt die volle Ringstraße nur, wenn sie diszipliniert bleibt. Mit 14 Tagen darf Island atmen. Mit einer Woche wähle eine kürzere Route und genieße sie richtig. Island belohnt Raum mehr als Ehrgeiz.
Quellen & Stand
Stand: 2026-06-13
Quellen
- Visit Iceland: Offizielle Destinations- und Routeninformationen
- Road.is: Straßenzustand und Sperrungen
- Safe Travel Iceland: Wetter-, Fahr- und Sicherheitshinweise
Activities
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PLAN
Updated 2026-06-13
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